Berlin, Ende Mai 2020: Covidioten und Asoziale

Ich bin ehrlich: Ich kann in Bezug auf meine sehr verehrten Mitmenschen gar nicht genug erbrechen. Rücksichtnahme? Mitdenken? Vorsicht? ROFL! ?????

Edeka Brehm in Berlin Mahlsdorf

Gestern wollten wir dort einkaufen, aber: Pusteblume.

Ich persönlich bin rückwärts wieder raus gelaufen, als ich zehn Meter im Laden war: Mehrere Mitarbeiter standen im Gang, packten Ware aus und trugen eine Maske. Unter dem Kinn.

Andere Mitarbeiter standen an Stationen, ohne Plexiglasscheiben o.ä., sie trugen alle Masken. Unter dem Kinn.

Kein einziger Mitarbeiter trug eine Maske, soweit ich es gesehen habe – zugegeben, ich war nicht wesentlich weiter als eben besagte 10m im Laden.

Das Rausgehen gestaltete sich ebenfalls ernüchternd: Diverse Kunden, die den Laden betraten, trugen ebenfalls eine Maske – unter dem Kinn oder über den Mund, nicht jedenfalls über der Nase.

Im Kassenbereich gab es – soweit ich es sehen konnte – klassisches Gedränge. Sicherheitsabstände? Fehlanzeige!

Generell war es im Laden gerammelt voll, es gab keine Einlasskontrolle – Business as usual, gelle?

Aber nicht mit mir. Ich werde dort nie wieder einkaufen gehen – Gesundheit ist wichtiger als Bequemlichkeit. Rücksichtnahme ist generell das erste Gebot.

U5 Hönow-Alexanderplatz

Das Rücksichtnahme, selbst, wenn man sich für unverwundbar hält, eine Selbstverständlichkeit sein sollte, scheint sich in der U-Bahn noch nicht herumgesprochen zu haben.

Etwa 80% der Fahrgäste trugen ihre Masken, richtig aufgesetzt und konsequent. Die anderen 20%? Nicht so sehr: Entweder unter dem Kinn, oder nur über dem Mund, oder – ganz besonders cool – gar nicht.

Dabei ging es quer durch alle Altersschichten: Die Oma, die die Maske modisch-elegant unter dem Kinn trug, war ebenso dabei, wie die Jugendlichen, die schlichtweg drauf verzichteten. Eine Mutti mit Kind, bei der das Kind die Maske trug, die Mutti aber nicht, rundete das Bild dann ab.

Fazit

Mir ist völlig egal, ob ihr Corona für euch für relevant haltet – aber es gibt ein grundlegendes Prinzip im menschlichen Zusammenleben: Rücksichtnahme und der Wunsch, anderen nicht zu schaden.

Euch ist das egal, für euch ist es wichtig, dass ihr cool seid oder keine Maske tragen müsst – und genau das macht euch zu asozialen Arschlöchern.

Das gilt für die Mitarbeiter im Edeka, für die Oma, die Jugendlichen und auch die Mutti. Ihr seid rücksichtslos und asozial.

Und ich ziehe daraus (noch mehr) meine Konsequenzen: Ich kaufe bei euch nicht mehr ein, warne jeden vor euch und im Zweifel halte ich mich von euch fern.

#Covidioten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.