The end.

Ende des Jahres werde ich meine Facebook- und Instagram-Accounts schließen. Es ist nicht so, dass mich Social Media nicht mehr interessieren würde – aber Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre sind mir wichtiger. Und eigentlich sollten sie das auch für euch sein.

Ich werde bis Ende des Jahres eine eigene Facebook-Seite eingerichtet haben und dort dann Dinge veröffentlichen, damit Andere an meinem Leben in dem Rahmen teilhaben können, den ich gerne gewähren möchte – aber Facebook als Tool, um miteinander in Kontakt zu bleiben oder meinerseits am Leben anderer Leute teilzuhaben, ist für mich inzwischen komplett nutzlos, da einfach zu viel Mist einläuft und dieser Mist dann auch oftmals nicht mal relevant ist.

Facebook – Sicherheit, Datensicherheit und Privacy?!

img_0034Dazu – und das ist mir tatsächlich viel wichtiger – kommen Sicherheit, Datensicherheit und Privatsphäre. Bei all diesen Dingen ist Facebook führend – nicht.

Im Gegenteil, sie höhlen sie aus, die untergraben sie und letztlich machen sie jede Menge Geld damit, meine und eure Daten zu verkaufen. Danke, aber ich möchte selbst mehr Kontrolle darüber haben, was ich wo von mir preisgebe, und das ist auch ohne Facebook schon kaum oder (wenn man ehrlich zu sich selbst ist) gar nicht möglich. Das ist aber kein Grund, der neben Google größten Datenkrake alles in den Rachen zu werfen – „die wissen eh schon alles von mir“ oder „ich habe doch nichts zu verbergen“ sind so komplett widersinnige und unreflektierte Aussagen, dass ich mich damit noch nicht mal auseinandersetzen möchte.

Instagram ist auch tot!

img_0035Aus dem selben Grund werde ich Instagram nicht mehr nutzen. Ich habe es geliebt, wirklich, aber es kostet mich zu viel an Daten und Informationen, die ich an Facebook weitergebe, da Instagram ja zu diesem Konzern gehört.

Eigentlich würde ich am Liebsten auch gleich WhatsApp platt machen, aber die Familie verwendet es, um darüber Gruppennachrichten auszutauschen – da ist es dann deutlich schwieriger, eine derartige Entscheidung „durchzudrücken“, zumal nicht alle Familienmitglieder das gleiche mobile Betriebssystem benutzen.

Das einzige soziale Netzwerk, das ich (vorläufig) weiterhin verwenden werde, ist Twitter.

Ich bin nicht tot.

Ich bleibe dennoch für jeden erreichbar – via Anruf / SMS / iMessage, via E-Mail, via Slack / Teams auf geschäftlicher Ebene. Meine Kontaktdaten sind öffentlich, genau dafür habe ich neben privater und geschäftlicher Rufnummer nämlich meine öffentliche Rufnummer. Es wird eine Facebook-Seite geben und vor allem: Es wird mein Blog geben.

Also, wenn ihr an mir interessiert seid: Kommt hier vorbei und besucht mich! Ich bin nicht weg, ich bin nur nicht mehr aktiv auf Facebook oder Instagram.

Wir sehen uns später!

2 Comments

  1. Hallo Karsten,
    da nicht nur wir alten, sondern vor allem unsere Kinder unbedenklich Ihre Daten preisgeben und in meiner Funktion als Datenschützerin mit noch vielen Wissenslücken, finde ich das Thema spannend und möchte dich bitten ggf. zusammen mit Chris darüber eine Wissensweitergabe zu halten.
    Ich werde den Kontakt zu dir nicht verlieren.

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